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Telefonanlage aus der Cloud


Mit der VoIP-Technik ergeben sich ganz neue Möglichkeiten in der Telefonie. Über eine sogenannte Cloud-TK-Anlage (auch Hosted PBX oder IP-Centrex) werden die Funktionen einer TK-Anlage aus ihrem Technikraum ins Rechenzentrum verlagert. 

Die Verantwortung von Betrieb, Wartung und Updates wandert mit und obliegt zukünftig ihrem Cloud-TK Anbieter. 
Der größte Vorteil gegenüber stationären Systemem, ist die Flexibilität dieses Modells. Die Lösung ist frei skalierbar und kann, jederzeit erweitert oder verkleinert werden. Auch die Einbindung von Teilnehmern im Mobilfunknetz (FMC) ist hier unkompliziert umsetzbar. Nahezu alle Funktionen, die aus der TK-Anlagen-Welt bekannt sind, können auch über die Cloud TK-Anlage abgebildet werden.


Die Ausfallsicherheit ist durch eine Redundant Abbildung im Rechenzentrum gelöst und daher hauptsächlich von der Verfügbarkeit der Internetverbindung abhängig. Um einen Ausfall im Falle einer Störung der Internetverbindung zu vermeiden, kann eine Redundanz über die Nutzung der FMC-Clients oder eine zweite Internetanbindung geschaffen werden. Überhaupt sind die Parameter der Internetanbindung entscheidend für die Qualität und Stabilität der Sprachverbindungen.

Die notwendige symmetrische Bandbreite pro Nutzer liegt bei mind. 100 KBit/s. Eine Nutzung von SIP-Endgeräten ist erforderlich, analoge Endgeräte können über Media-Gateways eingebunden werden.
In punkto Wirtschaftlichkeit liegt die Cloud-Lösung jedoch häufig schon nach ca. 3 Jahren gegenüber stationären Kommunikationsservern im Nachteil. 

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